Museum aan het Vrijthof, Maastricht

Beschreibungen und Bilder von Museum aan het Vrijthof in Maastricht

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Museum aan het Vrijthof

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Das Museum aan het Vrijthof (deutsch: Museum am Vrijthof; früher bekannt als Museum Spaans Gouvernement) ist ein Museum für Kunst und Geschichte in Maastricht, Niederlande. Das Museum ist beherbergt im so genannten Spaans Gouvernement am Vrijthof-Platz in der Maastrichter Altstadt. Das Museum aan het Vrijthof ist ein privates Museum und erhält keine staatliche Unterstützung.

Geschichte des Hauses

Das Haus Spaans Gouvernement ist eine der ältesten nicht-religiösen Gebäuden in Maastricht. Das markante rote Gebäude am Hauptplatz der Stadt wurde bereits im Jahre 1333 erwähnt und war ursprünglich Teil des kirchlichen Gebietes gehörend zum Stiftskapitel der Servatiuskirche. Es diente längerer Zeit als Wohnung für die kanoniker. Im frühen 16. Jahrhundert wurde das Haus umgebaut und erweitert. Damals war die Fassade im Erdgeschoss blind, außer einem Tor, dem in den Hof führte. Die drei spätgotischen Fenster im ersten Stock stammen aus dieser Zeit. Zwei von ihnen zeigen die Säulen des Herakles und ein rotes Spruchband mit der lateinischen Devise Karl V.: "Plus Ultra". Das dritte Fenster, in der Mitte, trägt die Symbole der kaiserlichen Macht: den Doppeladler mit dem Wappen von Habsburg und der Krone von Kastilien.

Ein wenig später, wurde am Hofseite eine Arkade im Lütticher Renaissance-Stil gebaut. Die Kolonnade zeigt Ähnlichkeite mit der Architektur der Kolonnaden-Hof des fürstbischöflichen Palais in Lüttich. Der Fries über dem Hoftor zeigt drei Medaillons mit den Porträts von (vermutlich) Karl V., seiner Frau Isabella von Portugal und deren Sohn Philipp II. von Spanien. Karl und Philipp wohnten hier mehrmals als sie die Stadt besuchten in ihrer Rolle als Herzöge von Brabant. Es war wahrscheinlich hier, am 15. März 1580, dass Alexander Farnese, Gouverneur der Niederlanden, die Erklärung unterschrieb, die Wilhelm der Schweiger, den Führer des niederländischen Aufstandes, ein Geächteter machte. Es war um diese Zeit, dass das Gebäude seinen heutigen Namen erwarb: Spaans Gouvernement (deutsch: "spanisches Regierungsgebäude").

Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Innere des Gebäudes mehrmals verändert, woran auch der Architekt Mathias Soiron beteiligt war. Von ihm sind der Entwurf der zwei Kamine im Vorderhaus und der Treppe im Hinterhaus. Während dieser Epoche wurden in der blinden Fassade am Vrijthof im Erdgeschoss zusätzliche Fenster gemacht. Im Jahre 1766 kaufte der Pariser Drucker und Herausgeber Jean-Edmé Dufour das Gebäude und nutzte es als seiner Druckerei. Von hier aus wurden viele in Frankreich verbotene Bücher, über Straßburg ins Land geschmuggelt.

Im Jahre 1913 wurde das Haus öffentlich verkauft. Ein Teil wurde abgerissen und im Jahre 1923 ersetzt durch das jetzige Bankgebäude (Ecke Vrijthof / St. Jacobstraat). Der Rest des Gebäudes wurde von den Maastrichter Denkmalschützer Victor de Stuers restauriert und der Stadt Maastricht angeboten, mit der Absicht dort ein Museum zur Stadtgeschichte zu beherbergen (was aber nicht geschah, bis vor kurzem) . Von 1969-1973 und von 2010-2012 fanden gründliche Restaurationswerke statt.

Sammlung Wagner-De Wit

Die Grundlage für die ständige Museumskollektion ist die Sammlung der Stiftung Wagner-De Wit. Diese vielfältige Sammlung von Kunst und Antiquitäten wurde im Laufe der Jahre von dem Haager Ehepaar Frederik Wagner (1870-1958) und Ambrosina de Wit (1876-1956?) zusammengestellt. Der Schwerpunkt lag auf holländischen und flämischen Meistern aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert, darunter Dirck van Baburen, Adriaen van de Venne, Cornelis van Poelenburgh, Johann Lingelbach, Egbert van der Poel, Nicolaes Moeyaert, Nicolaes Berchem, Lodewijk de Vadder, Jacques d'Arthois und Pieter Casteels III. Die Haager Schule wird vertreten mit Werken von Jozef Israëls, Johan Hendrik Weissenbruch, George Hendrik Breitner und die Brüder Jacob, Matthijs und Willem Maris. Das kunstliebende Ehepaar sammelte auch Skulpture aus dem Mittelalter und der Renaissance, Teppiche und Möbel aus dem 17. und 18. Jahrhundert, Glas- und Kristall-Objekte, antike Münzen und orientalische Kunst.

Museum Spaans Gouvernement

Das kinderlose Ehepaar Wagner-De Wit bestimmte testamentarisch, dass die Sammlung nach ihrem Tod in Maastricht untergebracht werden sollte. 1961 stellte die Gemeinde Maastricht das Haus Spaans Gouvernement zur Verfügung der Stiftung Wagner-De Wit. Nach einer radikaler Sanierung des zerfallenes Gebäudes öffnete das Museum im Jahr 1973 seine Pforten, 15 Jahre nach dem Tod Frederik Wagners. Am Anfang war das Museum nur nach Vereinbarung zu besuchen.

Im Laufe der Jahre gelang es der Stiftung Wagner-De Wit, die Sammlung mit Maastrichter Silber aus dem 17. und 18. Jahrhundert, Pistolen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, und verschiedenen Gemälden des Limburgse Kunstkring (u.a. Rob Graafland und Henri Jonas) zu erweitern. In letzter Zeit wurde ein Teil der ursprünglichen Sammlung entsorgt und ist das Maastrichter Element erheblich verbessert. Im Jahre 1997 erwarb das Museum die Sammlung Bonhomme-Tielens (einschließlich Maastrichter Silber und antike Uhren).

Bis vor kurzem präsentierte das Museum Wohnkultur vom Rokoko über den frühen Klassizismus bis hin zum napoleonischen Empirestil. Das sogenannte Lütticher Zimmer wurde für Trauungen genutzt.

Erweiterung

Seit dem 1. Januar 2009 steht das Museum unter den aktuellen Namen Museum aan het Vrijthof bekannt.

Ende 2010 schliess das Museum seine Pforten für eine große Renovierung und Erweiterung. Mit dem Erwerb des benachbarten Häuses, Papenstraat 2, das auch ursprünglich zum Spaans Gouvernement gehörte, war es möglich, das Museum am bestehenden Standort zu erweitern. Der Hof ("Cour") zwischen den beiden Gebäuden ist seit der Renovierung mit einem transparenten Luftkissen (Foiltec) gedeckt und ist jetzt im Einsatz als Ausstellungsraum und Museumscafé. Der Ausbau kostete über 6 Millionen Euro und wurde durch Sponsoren finanziert. Die internationale Kunst- und Antiquitätenbörse TEFAF ist seit 2011 der Hauptsponsor.

Nach der Wiedereröffnung, hofft das Museum am Vrijthof, das "kulturelle Wohnzimmer von Maastricht" zu sein. Zusätzlich zu den historischen Räumen, wird ein Überblick über fünf Jahrhunderte der verarbeitenden Industrie in Maastricht gegeben werden in Forme von Ausstellungen über Maastrichter Glas und Keramik, Silber, Zinn, Waffen, Möbel, Bücher, usw. Das Museum will auch einige Räume an historischen Figuren aus der Geschichte Maastrichts widmen, sowie dem Kaiser Karl V., dem Drucker Jean-Edmé Dufour, dem Architekten Mathias Soiron, dem Unternehmer Petrus Regout und dem Zeichner Philippus van Gulpen. Seit März 2012 ist das Museum wieder für die Öffentlichkeit zugänglich, aber die offizielle Eröffnung findet erst am 1. Juni 2012 statt.

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